Schulsozialarbeit

 

Mein Name ist Renate Schopp-Günther und ich arbeite seit April 2012 an der Montessori-Gundschule hier in Eilendorf als Schulsozialarbeiterin.

Als Schulsozialarbeiterin möchte ich Kinder in ihrer allgemeinen Entwicklung unterstützen und fördern. Mir ist es sehr wichtig, dass die Kinder täglich die Möglichkeit haben, mich aufzusuchen. Die Gründe dafür können vielfältig sein, vielleicht haben die Schülerinnen und Schüler einen Konflikt mit anderen Kindern oder ein anderes Anliegen,  das sie alleine nicht lösen können. Ich möchte für die Kinder eine Ansprechpartnerin sein, die ihnen zuhört und mit der sie gemeinsam nach Lösungen suchen können. Hierfür habe ich Kindersprechzeiten vor Schulbeginn und dienstags in der großen Pause eingerichtet. 

Darüber hinaus unterstütze ich Kinder bei Konzentrationsproblemen und helfe bei der Entwicklung ihrer sozialen Fähigkeiten. Ich versuche, Kinder zu stärken, denen es an Selbstbewusstsein fehlt, um sich im Schulalltag zu Recht zu finden. In Einzelarbeit oder in Kleingruppen fördere ich die Kinder mit geeigneten Arbeitsmaterialien und Spielen.  

Jedes Jahr bilde ich zudem Kinder der dritten Klasse zu StreitschlichterInnen aus. Sie helfen ihren MitschülerInnen in der großen Pause auf dem Schulhof dabei, Konflikte zu lösen, oder Streitereien zu vermeiden.

 Regelmäßige Treffen mit den KlassensprecherInnen der einzelnen Klassen dienen dazu, Themen, die die  Klassen oder die ganze Schule betreffen, zu besprechen und gemeinsam zu versuchen, diese umzusetzen.

Grundlage für meine Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen der Kinder. Regelmäßige Gespräche und die Teilnahme an Lehrerkonferenzen ermöglichen es mir, die Kinder näher kennenzulernen und Lern- oder Lebensprobleme zu erkennen, um im Anschluss daran gezielt helfen zu können.

Der Kontakt zu den Eltern ist mir besonders wichtig. Gerne unterstütze ich in Problem- und Krisensituationen und  berate bei Erziehungsfragen. Bei Bedarf können Kontakte zu anderen Beratungsstellen oder außerschulischen Institutionen hergestellt werden. Auch bei der Beantragung finanzieller Hilfen unterstütze ich gerne. Meine Telefonnummer an der Schule lautet: 9581150.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.

Renate Schopp-Günther

 

 

Gremien der Mitbestimmung der Kinder

   Klassenrat:

Wöchentlich findet in jeder Klasse ein Klassenrat statt. Im Klassenratsbuch können die Kinder Probleme, Konflikte und andere Anliegen vermerken. Diese Themen werden dann im Rat besprochen und gemeinsam nach Lösungen gesucht.

   SV Sitzungen:

Die KlassensprecherInnen treffen sich alle zwei Wochen mit der Schulsozialarbeiterin, um Themen aus der Klasse oder Themen die Schule betreffend, in der SV Sitzung (Schülervertretung) zu besprechen.  Vorschläge oder Lösungen werden von den KlassensprecherInnen aus der SV Sitzung wieder im Klassenrat vorgestellt. So ist es möglich, alle Kinder zu informieren und in Überlegungen mit einzubeziehen.

Präventionsmaßnahmen mit der „Theaterpädagogischen Werkstatt“ in Osnabrück

                             „Die große Nein-Tonne“

--zum Thema: „Nein sagen“ für Kinder der 1. – 4. Klasse

 

   Schon früh sollen Kinder lernen, auf ihre eigenen Gefühle zu hören. Das Theaterstück „Die große Nein-Tonne“ zeigt verschiedene Alltagssituationen auf, die unterschiedliche Gefühle bei den Kindern auslösen. Was unangenehme Gefühle macht, verschwindet in der Tonne. Kinder lernen hierbei, dass sie das Recht haben, „nein“ zu sagen und selbst zu entscheiden, was sie wollen und was nicht. Dass es auch unangenehme Situationen wie Zähne putzen gibt, die man dann leider nicht in die Tonne werfen darf, weil sie sinnvoll sind, sorgt für eine Auflockerung des ansonsten ernsten Themas. Die Kinder lernen, dass sie sich bei Unsicherheiten an eine Person wenden sollen, zu denen sie Vertrauen haben.

 

 

                                „Mein Körper gehört mir“

 

--zum Thema: „Gegen sexuelle Gewalt“ für Kinder der 3. – 4. Klasse

  Das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ wird in drei Teilen im Abstand von je einer Woche aufgeführt. Auch hier geht es darum, Kinder darin zu stärken, ihren eigenen Gefühlen zu vertrauen und Grenzverletzungen von Erwachsenen nicht einfach hinzunehmen. Kinder erfahren hierbei, wie sie sich verhalten können, wenn andere Menschen ihnen körperlich zu nahe kommen, wie sie sich Hilfe holen können. Vor allem aber lernen sie, dass sie das Recht haben, „nein“ zu sagen.

 

Selbstbehauptungs- und Konflikttraining zur Gewaltprävention

 

             Wendo für Mädchen in der vierten Klasse

 

  Zu Beginn der vierten Klasse findet ein dreitägiger Wendokurs an unserer Schule statt. Die  Mädchen lernen bei der Wendo-Trainerin Claudia Becker, wie sie sich in schwierigen Situationen richtig verhalten können. Die Schwerpunktthemen sind: Stärkung des Selbstbewusstseins, Selbstverteidigungstechniken, Übungen und Rollenspiele zu Körpersprache, Stimme und Auftreten. Entspannungsübungen und Spiele runden den Kurs ab.

 

 

          Jungentraining für Jungen der vierten Klasse

 

  Für die Jungen der vierten Klasse führt Herr Guttermann seit mehreren Jahren einen Jungenkurs an unserer Schule durch. Die Schwerpunktthemen hier sind: Übungen zur Körperwahrnehmung, Ausbildung der koordinativen Fähigkeiten und Stärkung des sozialen Verhaltens anhand der Bewegungskunst Shinson Hapkido.