Pipistrella - Hoffnung für Fledusien

MAULHELDEN

Ein Theaterstück  aufzuführen  in dem es um Chamäleons und  Fledermäuse geht,  das  war der Wunsch der  50 Kinder der C und der F,  deren Klassentiere, wie ihr wisst, besagte Lebewesen sind.

Eine Textvorlage zu finden war  allerdings recht schwierig. Darum haben wir selber eine Geschichte erfunden. So entstand innerhalb der letzten Monate unser eigenes Theaterstück:

„Pipistrella- Hoffnung für Fledusien“

Und mit diesem selbstgeschriebenen Stück wurden wir gemeinsam mit drei anderen Grundschulen aus Nordrhein-Westfalen zum NRW-Maulhelden-Theater-Festival eingeladen, das vom 13. bis 17. Juni 2017 erstmalig in Aachen stattfinden wird.

 Oben unter dem Dach der ehemaligen Hauptschule wird gerade fleißig geprobt und wir fiebern unserem Auftritt im Space - Ludwigforum entgegen.

„Pipistrella“ ist übrigens das italienische Wort für Fledermaus. Welche Abenteuer sie und ihre Freunde erleben,  soll hier noch nicht verraten werden. Nur so viel: Es wird ganz schön spannend!

 

Frauke Kortum

Fotos: Patrick & Rosa Engel

Schachmeisterschaft


Montessori Grundschule Eilendorf 12. bei der deutschen Meisterschaft der Grundschulen 2016

Eilendorf/Herzogenrath/Kamen/Friedrichroda. Die Eilendorfer Schulmannschaft erreicht nach kämpferischen Partien in elf Runden den großartigen 12. Platz. Das gewaltige Turnier in Friedrichroda/Thüringen gegen die stärksten 70 Grundschulmannschaften Deutschlands war außerdem ein großes Erlebnis mit vielen bleibenden Eindrücken für Teilnehmer und Begleiter. Zu diesem Turnier qualifizierte sich unsere Schule im NRW-Finale als Vize-Meister bereits gegen die 60 stärksten NRW-Schulen. In der Mittelrhein-Meisterschaft konnten sich unsere Schüler sogar durch sieben ungefährdete Siege als Meister feiern. Unsere zweite Mannschaft erreichte dort mit gutem Spiel den sechsten Platz.

Mit 70 Mannschaften a vier Spieler und noch 95 Teilnehmern im Ersatzspielerturnier wurde im Finale der Deutschen Grundschulmeisterschaft von der Organisation ein sehr beeindruckendes Turnier geliefert. Unsere Mannschaft bestehend aus Alwin, Sören, Ingmar und Paul kämpfte mit größtem Engagement, ebenso wie die Ersatzspieler Emil und Mario. So stand am Ende nach 11 Runden Schweizer System a 20 min pro Spieler und drei Tagen Turnier für unsere Kinder der 12. Platz bei sicher mehr als 1000 Mannschaften, die deutschlandweit in den Wettbewerb gingen. Ferner holte Ingmar als Erstklässler mit 10,5/11 den inoffiziellen Topscrorer am dritten Brett. Auch die Ersatzspieler erreichten im Einzelturnier Plätze im vorderen Drittel für unsere Schule und blieben bis zur vorletzten Runde an den einstelligen Plätzen dran. Weiterhin wurde das Team Alwin/Sören im Tandemturnier Dritter.
Schon die NRW-Endrunde brachte dieser Mannschaft den Vizemeister nach sehr anstrengenden 9 Runden an einem Tag, nur eine knappe Niederlage gegen den späteren deutschen Meister aus Paderborn stand am Ende zu Buche. Ingmar wurde auch hier mit 8/9 Topscorer. Dieses Turnier war mit 650 Teilnehmern das größte Turnier der NRW-Schachjugend aller Zeiten.
In der Mittelrhein-Runde starteten wir sogar mit zwei Mannschaften, die erste bestehend aus Alwin, Sören, Paul, Ingmar und Mert marschierte hier mit erwarteten sieben Siegen aus sieben Runden kompromisslos durch und wurde Mittelrheinmeister. Aber auch die zweite Mannschaft aus Mario, Emil, Max, Sönke und Tyrone machte hier eine gute Figur, holte sich den sechsten Platz und schrammte damit nur knapp an der Qualifikation für das NRW-Finale vorbei. Somit ist nach dem Abgang unserer starken Viertklässler im nächsten Jahr weiterhin eine stark vertretene MGS Eilendorf zu erwarten. Der 12. Platz in Deutschland dürfte aber eine einmalige Marke bleiben, denn eine derart starke Mannschaft war ein Glücksfall für unsere Schule.

Weitere Details gibt es hier:
http://www.deutsche-schachjugend.de/2016/dsm-wk-g (die Tabelle zeigt hier den 14. Platz an, weil zwei Schachschulen in Sonderwertung vor uns liegen)
http://www.schulschach-nrw.de
http://www.schachjugend-mittelrhein.de
 

Christopher Korr

JEKISS: Singende Grunschule

Teilnahme an der Chorbienale 2015 auf dem Katschhof
Frau Zachner von der Musikschule Aachen verleiht unserer Schule die Urkunde : SINGENDE GRUNDSCHULE.

Kunstaustellung der Drittklässler

Unsere Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 haben jeweils eine Woche Zeit gehabt sich mit Künstlern auseinander zu setzen und selbst Gestaltungstechniken künstlerisch zu erproben. Die SchülerInnen präsentierten mit sichtlicher Freude, Begeisterung und großem Wissen ihre beeindruckenden Ergebnisse.

               Artikel der Aachener Zeitung zu    unserem Kunstprojekt

         Schach-Mittelrhein-Meisterschaften

Fünf Schüler unserer Schule haben an den Meisterschaften teilgenommen.
 

Ein herzliches Dankeschön an den Korr für die Unterstützung und Förderung unserer Schüler!


Auszüge aus dem Brief des Schachlehrers Herrn Korr an unsere Schule:

Bei den gestern in Leverkusen ausgetragenen Schach-Mittelrhein-Meisterschaften der Wertungsklasse Grundschulen konnte die Montessori Grundschule Eilendorf durch eine geschlossene Mannschaftsleistung einen überragenden 2.Platz erringen und sich für die NRW-Landesmeisterschaften der Grundschulen qualifizieren.

 Unsere fünf Akteure trafen sich bereits morgens um 10 und machten sich auf den langen Weg nach Leverkusen. Zwei Väter unterstützten als Fahrer das Projekt großzügig, die sportliche Mannschaftsführung hatte ich übernommen, dass Spielmaterial stellte die DJK Arminia Eilendorf freundlicherweise zur Verfügung. Ab 12 Uhr begannen die überaus spannenden Wettkämpfe, nicht nur Teilnehmer, sondern auch die Zuschauer konnten sich dem Bann des Schachmannschaftsturniers nicht entziehen. Sieben spannungsgeladene Runden a 15 min pro Spieler, ein Bundesliga-Profischiedsrichter mit Assistenten, 21 Mannschaften aus 4-6 Spielern voller Ambitionen, die Hoffnung auf die Qualifikation für das NRW-Landesfinale, ein großzügig dimensionierter Austragungsort, es war alles angerichtet. In den ersten Runden zeigte sich bereits, dass wir nicht nur konkurrenzfähig waren.

Zum Ende hin haben unsere Spieler sehr gute Nerven und Ruhe gefunden, während die Begleiter zwischen Schreckensstarre und Euphorie hin und her geworfen wurden. Am Ende hatten Alwin, Sören, Paul, Mario und Tyrone viele Punkte geholt und damit eine tolle Mannschaftsleistung zu bieten. Mit dem 2. Platz durch 4 Siege und 3 Remis ist neben einem tollen Pokal auch die NRW-Qualifikation geschafft.

Müde und zufrieden kamen wir gegen halb sieben wieder nach Hause.

Die Leistung der Kinder ist für nicht sachkundige Leser nicht leicht einzuschätzen, aber seien sie versichert, dass sie enorm ist. Die Bruttospielzeit von 3h 30min in sehr angespannter Atmosphäre bei höchster Konzentration zu 84 Spielerinnen und Spielern unter Beobachtung von Schiedsrichtern, Mannschaftsführern und Begleitern verlangt sehr viel ab und die Leistung ist wirklich beeindruckend.

 

Alle Beteiligten sind froh, den Aufwand betrieben zu haben und bei dem tollen Erlebnis gewesen zu sein. Es ist sicher eine schöne Auszeichnung für unsere Schule und unsere OGS, die zeigt, dass hier für den Schachsport einiges getan wurde und wird. Natürlich ist es daneben auch hilfreich, dass alle Teilnehmer bei DJK Arminia Eilendorf regelmäßig unter sachkundiger Betreuung trainieren.

 

Viele Grüße   Christopher Korr

Auf dieser Seite finden Sie weiterhin:

Berichte, Texte und Fotos zu folgenden Themen:

  • Präventives Theaterstück Mein Körper gehört mir
  • Teilnahme einiger SchülerInnen an der Geschwindigkeitsmessung der Aachener Polizei vor unserem Schulgebäude
  • Fotos von Hermann Krückel zum Theaterstück Freundschaft ist blau (Schultheatertage 2014 in der Klangbrücke)
  • Text und Fotos zur Großen-Nein-Tonne der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück im Mai 2014
  • Fotos und Text zum Kunstprojekt der Aachener Künstlerin Uschi Kütz Frühjahr 2014
  • Fotos und Text zum 1. Hilfekurs für Schüler (RWTH Aachen)

Mein Körper gehört mir

Im Oktober/November 2014 hatten wir das Glück, nach der Großen Nein-Tonne im vergangenen Jahr wieder zwei SchauspielerInnen der Theaterpädagogischen Werkstatt, Osnabrück an unserer Schule begrüßen zu dürfen. Wir danken den SchauspielerInnen sehr herzlich für die ansprechende, packende und klärende Darstellung des so schwierigen Themas SEXUELLE GEWALT.

Unser Dank geht auch wieder an den Verein Wir-fuer-Kinder-Aachen.de, der die Vermittlung und Finanzierung dieses präventiven Theaterstücks übernommen hat.

 

Der folgende Text (mit Fotos) zum Theaterstück wurde der Internetseite der Theaterpädagogischen Werkstatt entnommen.

 
 
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Sexuelle Gewalt

Sexuelle Gewalt findet vor allem in der Familie und im Bekanntenkreis statt, aber auch im außerfamiliären Umfeld (etwa in der Schule oder im Freizeitbereich). Abgesehen von den Fällen des Exhibitionismus und seltenen spektakulären Gewalttaten sind die Kinder überwiegend mit dem Täter bekannt oder sogar verwandt.

Betroffen von sexueller Gewalt sind Kinder aller sozialer Schichten und aller Altersgruppen, auch Kleinkinder und Säuglinge.



 

Theaterpädagogisches Präventionsprogramm

 

Mein Körper gehört mir!


Eine interaktive Szenencollage in drei Teilen.
Thema: Sexuelle Gewalt bei Kindern
Zielgruppe: Für Kinder in der 3. und 4. Klasse, mit Adaptionen für Schüler mit besonderem Förderbedarf Sehen / Hören / Lernen
 

Der Hintergrund

 

Sich selbst vertrauen


Spacer"Mein Zimmer, mein Auto, meine Mama!" Schon die Kleinen wissen, was ihnen gehört. "Mein Mund, meine Beine, mein Po?" Dass sie Besitzansprüche auf ihren Körper haben, wird Kindern nur selten beigebracht. Sie wachsen mit körperlicher Nähe auf - und die tut eigentlich immer gut. Aber manche -Erwachsene missbrauchen das Vertrauen der Kinder. Und gerade im nahen sozialen Umfeld verschwimmen die Grenzen zwischen Zärtlichkeit und Missbrauch sehr langsam. "Ja, ich mag meinen Onkel. Nein, ich mag nicht, wie er mich gerade anfasst!" Viele Kinder verstummen, wenn sich ihre Ja- und ihre Nein-Gefühle widersprechen. Mit Mein Körper gehört mir! ermutigen wir Kinder deshalb seit über 10 Jahren, ihren Nein-Gefühlen uneingeschränkt zu vertrauen, anderen von ihnen zu erzählen und sich Hilfe zu holen.
Um alle Kinder gleichermaßen zu schützen und zu stärken, haben wir von Mein Körper gehört mir! Adaptionen für Kinder mit besonderem Förderbedarf Lernen entwickelt. Am Telefon erzählen wir Ihnen gerne mehr dazu: 0541/580 54 63 -0
 

Die Geschichten

 

Direkt aus dem Alltag


SpacerEin Mädchen bürstet ihrem Freund die Haare. Aber das ziept! Eigentlich wollte der Nachbar dem Jungen nur beibringen, wie man Tennis spielt. Plötzlich fasst er ihm an den Po. Die kurzen Szenen von Mein Körper gehört mir! schildern Situationen, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden und thematisieren Facetten sexueller Gewalt. Dabei sind sie nah am Alltag erzählt. So können die Kinder leicht nachvollziehen, wie andere Jungen und Mädchen ihre Nein-Gefühle erkennen. Und sie können beobachten, wie sie Hilfe suchen und finden - bei der Mutter, die zuhört, beim Hausmeister, der die Polizei einschaltet und bei der Lehrerin, mit der sich offen über alles reden lässt.
 

Unser theaterpädagogisches Konzept

 

Spannende Dialoge - mit unserem Publikum


SpacerUnser Stück beginnt nicht mit "Vorhang auf!". Bevor uns die Kinder in verschiedenen Rollen erleben, lernen sie uns erstmal als reale Personen kennen. Denn Mein Körper gehört mir! ist keine Show, sondern eine lebhafte Unterhaltung mit den Kindern. Da ist es selbstverständlich, dass wir eine klare und kindgerechte Sprache sprechen. Und singen! Am Anfang jeder Begegnung sorgt unser Körperlied Mein Körper springt lustig umher für gute Laune. Das macht uns stark für ernste Themen. Auch während der Spielszenen wenden wir uns an unsere Zuschauer: "Wie fühlt sich der Junge jetzt gerade? Was hättet ihr gemacht?" Weil die Kinder mitdenken, mitfühlen und mitreden, verinnerlichen sie unsere Geschichten und Botschaften langfristig. Wenn der Pausengong unseren Besuch beendet, beschäftigt das Thema Missbrauch die Kinder natürlich weiter. Deshalb arbeiten wir vor, während und nach der Vorstellung eng mit den Lehrern zusammen und stellen Materialien zur Nachbereitung zur Verfügung.
 

Die Lernziele

 

Wissen macht stark!

Spacer
Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Mit Mein Körper gehört mir! vermitteln wir deshalb ganz praktische Strategien. Was kannst du tun, wenn jemand deine körperlichen Grenzen überschreitet? Wie wehrt man sich gegen sexuelle Gewalt? "Wenn du ein Nein-Gefühl hast, geh' zu jemandem und erzähl ihm davon!" So lautet unsere wichtigste Botschaft. Deshalb nehmen die Kinder am Ende nicht nur Gefühle und Geschichten mit nach Hause, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können.

 

Geschwindigkeitskontrolle

Im Oktober 2014 durften einige unserer Schüler bei der Geschwindigkeitsmessung der Aachener Polizei vor unserem Schulgebäude dabei sein. Es hat den Schülern und Schülerinnen viel Spaß gemacht. An diesem Morgen hat kein Autofahrer die Geschwindigkeit überschritten! Wir hoffen, dass das so bleibt!

Freundschaft ist blau

Die Theatergruppe der OGS führte das Stück unter der Leitung von Frau Kortum im Rahmen der Schultheatertage 2014 in der Klangbrücke auf. Wir danken Frau Lorenzen für die mehr als tatkräftige Unterstützung bei den fantasievollen Kostümen und Kulissen.

Weiterhin danken wir dem Fotografen Herrn Krückel für die wunderbaren Fotos!

Die große Nein-Tonne

 

Der Hintergrund

Gefühle zeigen macht stark.



"Das will ich aber nicht! Das macht mir Angst! Nein, damit fühle ich mich gar nicht wohl!" Sätze wie diese hören Kinder nur selten aus dem Mund ihrer Eltern und anderer Erwachsener. Und das ist wirklich schade. Denn indem die Großen ihre negativen Emotionen kontrollieren und teilweise sogar ganz verbergen, versäumen sie, den Kleinen den Umgang mit diesen Gefühlen vorzuleben. Aber so entgeht Kindern eine wesentliche Lektion fürs Leben: Nur wer seine Empfindungen wahrnehmen, zulassen und äußern kann, hat die Chance, eine starke und selbstbestimmte Persönlichkeit zu entwickeln.

Mit dem Stück "Die große Nein-Tonne" sensibilisieren wir Jungen und Mädchen deshalb schon sehr früh für ihre Gefühle und Ängste und nehmen ihre Zu- und Abneigungen ernst. Wir wollen, dass sie in Zukunft laut und deutlich Nein sagen, wenn jemand ihre persönlichen Grenzen überschreitet. Nicht zuletzt deshalb bereitet "Die große Nein-Tonne" Kinder auch auf das Thema Sexuelle Gewalt vor, das wir in unserem Klassiker Mein Körper gehört mir! mit Dritt- und Viertklässlern vertiefen.

Die Geschichte

Von Fremd- und Selbstbestimmung


Alles, was blöde Gefühle macht, entsorgen die beiden Kinder unseres Stücks in einer großen Tonne. Zusammen überlegen sie, was sie loswerden möchten. Zähneputzen? Fernsehzeiten? Pünktlich sein? Obwohl die Zwei all das nicht mögen, sehen sie ein: Manche Regeln machen Sinn – und gehören deshalb nicht in die Tonne. Aber die Darsteller erzählen auch von Erlebnissen, die sie richtig sauer machen. Zum Beispiel neulich: Da wollte der Papa einfach für seinen Sohn bestimmen, dass die Suppe nicht zu heiß ist, um gegessen zu werden. Und da sind sich die Kinder einig: Man kann immer nur für sich selbst sprechen und nicht wissen, was ein anderer zu warm oder zu kalt, zu leicht oder zu schwer, zu langweilig oder zu gruselig findet.

Unser theaterpädagogisches Konzept

 

Mit gutem Beispiel voran!


Manchmal hilft ein kleiner Zauberspruch, um an die eigene Kraft zu glauben: "Fege, fege lieber Wind, in die Tonne, was uns Nein-Gefühle macht geschwind!", sagen unsere Schauspieler deshalb immer dann, wenn sie Erlebtes in der Tonne verschwinden lassen. Mit viel Fantasie, einer kindlichen Sprache und einem richtig schönen Mitsing-Lied nehmen wir Kindern die Angst vor dem Nein Sagen und geben ihnen eine große Portion Selbstvertrauen mit. Indem wir von alltäglichen Situationen erzählen und sie in Bildern darstellen, fällt es unserem Publikum leicht, eigene Gefühle wieder zu erkennen. Die Kinder des Stücks werden zu Vorbildern und machen Mut, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen. Nach dem Spiel sehen wir uns gemeinsam mit den Zuschauern die Bilder des Stücks und weiterer Alltagssituationen an und reden über unsere Nein-Gefühle.

Die Lernziele

 

Von klein auf selbst entscheiden


"Will ich das? Oder nicht? Was sagt mein Bauch?" Es ist uns wichtig, dass Kinder lernen, ihre Empfindungen wahrzunehmen, zu verstehen und zu verteidigen. Sie sollen wissen: Auch Erwachsenen gegenüber haben sie das Recht, sich aufzulehnen, wenn ihre Grenzen nicht respektiert werden. Warum manche Regeln zwar nicht schön, für das Zusammenleben aber wichtig sind – auch das vermitteln wir durch unser Spiel. Grundsätzlich gilt für alle Nein-Gefühle: Am besten ist es, sich jemandem anzuvertrauen. Denn nur dann kann man verstanden, unterstützt und getröstet werden. Und das sind für jedes Kind lebenswichtige Erfahrungen.

 

 

Logo   Text wurde der Internetseite des tpw entnommen.      

 

Im Mai 2014 war die Theaterpädagogische Werkstatt mit dem Theaterstück "Die große Nein-Tonne an unserer Schule zu Gast.

So macht das Lernen zum Thema GEFÜHLE Spaß!

 

Wir danken den beiden Schauspielern für ihr fröhliches, manchmal aufregendes und mitreißendes Spiel!

Weiterhin danken wir dem Verein Wir-fuer-Kinder-Aachen.de für die Vermittlung und Finanzierung dieses präventiven Theaterstücks!

Das Lied vom NEIN-sagen
Fege, fege lieber Wind in die Tonne- was uns NEIN-Gefühle macht- geschwind!

Kunstprojekt mit der Aachener Künstlerin Uschi Kütz

 

Zwei Wochen hatte die Aachener Künstlerin Uschi Kütz in der Aula der Montessori Grundschule Eilendorf ihre Experimentierwerkstatt aufgebaut und die Drittklässler arbeiteten mit Spachteln, Fugenhölzern, Teppichmessern, Bürsten, Spritzen, allerlei Stiften und Pinseln…mal heftig bewegt aus der Körperbewegung heraus, mal zart, behutsam und langsam. Eigene „geheime“ Bildschriften wurden erfunden und in vielen zarten Schichten übermalt, gefühlvoll tastend entstanden „Blindzeichnungen“.

Zur Anregung stellte Uschi Kütz den Kindern in vielen kleinen Bildvorträgen postmoderne Künstler vor, die alle auf ihre Art und Weise zurückgehen zu den archaischen und kindlichen Wurzeln der Malerei und die die malerischen Fähigkeiten der Kinder als Vorbild sehr wertschätzen. Die Schüler lernten Gerhard Richter mit seinen Rakelbildern, K.O. Götz mit seinen schwungvoll abstrakten Malereien, A.R. Penck mit seiner archaischen Zeichen- und Bildersprache, Cy  Twombly mit seinen subtil kritzeligen Zeichenerfindungen und Arnulf Rainer mit seinen „hyperaktiven“ Übermalungen kennen. Aber auch viele Kinderbilder und über 5000 Jahre alte Bildersprachen aus China, Mexiko, Arabien und Ägypten wurden als Anregungen für eigene Erfindungen vorgestellt.

Mit viel Spaß und Engagement wurde experimentiert und am Dienstag, den 8.4.2014 um 14.00 Uhr führten die Kinder Eltern, Lehrer und Freunde durch ihre Ausstellung.

 

 

Erste - Hilfe- Kurs für Schüler und Schülerinnen

 

 

Im Februar 2014 hatte unsere Schule die Chance als 1. Grundschule an dem 1. Hilfe-Projekt teilzunehmen. Ärzte, Medizinstundenten und eine Psychologin vermittelten den Schülerinnen und Schülern mit einem gut aufgearbeiteten Programm kindgemäß:

 

Was passiert bei einem Herzkreislaufstillstand?

Erklärung der Herzfunktion anhand eines Schwamm-Modells

Notwendigkeit der sofortigen Hilfe

 

Demonstration und Durchführung von:

PRÜFEN: Erkennen des Herzkreislaufstillands

RUFEN: Notruf absetzen und Erwachsene zur Hilfe holen

DRÜCKEN: Herzdruckmassage an Reanimationspuppen zu Musik

 

 

Das war eine sehr gelungene Aktion und wir freuen uns, dass wir dabei sein durften!

 

Vielen Dank den Projektleitern!